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Verein PRO WEINZIERL

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt Förderung und Unterstützung von Initiativen zur Belebung des gesellschaftlichen Zusammenlebens im „Stadtteil Weinzierl“, sowie des Aufbaues von Infrastruktureinrichtungen zu diesem Zweck.

Vorstand des Vereines PRO WEINZIERL:

        Obmann Karl DITZ

 

        Obmann Stv. DI Dr. Friedrich GERSTL

 

        Kassier Adolf NODERER

 

        Kassier Stv Johanna WITZMANN

 

        Rechnungsprüfer Bernhard MÜLLAUER

 

        Rechnungsprüfer KR Willi KREIBICH

 

        Schriftführer Ing. Richard HARSCH

 

        Schritfführer Stv. Elfriede SCHWAIGER

 

Mitgliedschaft

Der Verein Pro Weinzierl freut sich über Ihr Interesse an einer Mitgliedschaft. Gerne Informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über unsere Vereinstätigkeit und über den Inhalt Ihrer Mitgliedschaft. 

Sie können über die Mitgliedschaft aber auch in unseren Vereinsstatuten in den Punkten 4, 5, 6 und 7 nachlesen.

Zur Anerkennung Ihrer Mitgliedschaft bitten wir Sie, die Beitrittserklärung auszufüllen und uns diese per Fax, eingescannt als email, am Postweg oder durch Abgabe im Lehenhof Ditz zukommen zu lassen.

Nach Einlangen Ihrer unterfertigten Beitrittserklärung werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen.

Zur Abklärung etwaiger Fragen bitten wir Sie um Kontaktaufnahme.

Herzlichen Dank.

Der Obmann
Karl Ditz

 

Statuten des Vereins „PRO WEINZIERL“
 

 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen ” PRO WEINZIERL“
(2) Er hat seinen Sitz in 3500 Krems, Weinzierl und erstreckt seine Tätigkeit auf den
       Stadtteil Weinzierl samt dessen peripheren Randgebieten.
(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

2: Zweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt Förderung und Unterstützung von Initiativen zur Belebung des gesellschaftlichen Zusammenlebens im
„Stadtteil Weinzierl“, sowie des Aufbaues von Infrastruktureinrichtungen zu diesem Zweck.

3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angefhrten ideellen und materiellen
         Mittel erreicht werden.
(2) Als ideelle Mittel dienen
         a) Vorträge und Versammlungen
         b) Gesellige Zusammenkünfte
         c) Diskussionsveranstaltungen
         d) Ausstellungen
         e) Herausgabe von Publikationen
(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch
         a) Mitgliedsbeitrge und allfllige Beitrittsgebhren
         b) Erträgnisse aus Veranstaltungen
         c) Erträgnisse aus vereinseigenen Unternehmungen
         d) Spenden
         e) Sammlungen
         f) Förderungen
         g) Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen

4: Arten der Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
         Auerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung
         eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen
         besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.


5: Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen und
         rechtsfähige Personengesellschaften werden.
(2) über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der
         Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und
         außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten
         Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins
         wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die
         (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die
         Gründer des Vereins.
(4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die
         Generalversammlung.

6: Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen
         Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt
         und durch Ausschluss.
(2) Der Austritt kann nur zum 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand
         mindestens 1 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so
         ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Fr die Rechtzeitigkeit ist das Datum
         der Postaufgabe maßgeblich.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher
         Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der
         Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig
         gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober
         Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von
         der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und
         die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der General-
         versammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den
         Ehrenmitgliedern zu.
(2) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
(3) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer
         Generalversammlung verlangen.
(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und
         finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der
         Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden
         Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
(5) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungs-
         legung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungs-
         prüfer einzubinden.
(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles
         zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte
         Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die
         ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitglieds-
         beiträge bzw. allfälliger Beitrittsgebühren in der von der Generalversammlung beschlossenen
         Höhe verpflichtet.

8: Vereinsorgane
Organe des Vereins sind die Generalversammlung ( 9 und 10), der Vorstand ( 11 bis 13), die Rechnungsprüfer ( 14) und das Schiedsgericht ( 15).

9: Generalversammlung
(1) Die Generalversammlung ist die “Mitgliederversammlung” im Sinne des Vereinsgesetzes
         2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle 2 (zwei) Jahre statt.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf
         a. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,
         b. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
         c. Verlangen der Rechnungsprüfer ( 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
         d. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s ( 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG,  11 Abs. 2
                  dritter Satz dieser Statuten),
         e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators ( 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)
                  binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen
         sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax
         oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder
         E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter
         Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs.
         1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen
          gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. d).
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der
         Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail
         einzureichen. Anträge, die danach einlangen, können vom Vorstand nach ausreichender
         Prüfung bei Bedarf als Ergänzung der Tagesordnung eingebracht werden.
(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer
         außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt
         sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die
         Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen
         Bevollmächtigung ist zulässig.
(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen
         beschlussfähig.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der
         Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen
         das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch
         einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren
         Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das
         an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

10: Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Beschlussfassung über den Voranschlag;
b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des
         Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
e) Entlastung des Vorstands;
f) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche
     Mitglieder, bzw. von allfälligen Beitrittsgebühren;
g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
h) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
i) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

11: Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und
         Stellvertreter/in, Schriftfhrer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden
         eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu
         kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden General-
          versammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung
         überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet,
         unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines
         Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes
         ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators
         beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche General-
         versammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 4 (vier) Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede
         Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/
         ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf
         unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand
         einberufen.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und
         mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit
         gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
(7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in.
         Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden
         Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder
         mehrheitlich dazu bestimmen.
(8) Auer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion
         eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner
         Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw.
         Vorstandsmitglieds in Kraft.
(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die
         Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands
         an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung
         (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

 12: Aufgaben des Vorstands
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das “Leitungsorgan” im Sinne des
Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem
anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere
folgende Angelegenheiten:

(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit
         laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögens-
         verzeichnisses als Mindesterfordernis;
(2) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungs-
         abschlusses;
(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des  9 Abs. 1 und
         Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten;
(4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den
         geprüften Rechnungsabschluss;
(5) Verwaltung des Vereinsvermögens;
(6) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
(7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in
         unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des
         Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des
         Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen)
         des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassiererin. Rechtsgeschäfte zwischen
         Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstands-
         mitglieds.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn
         zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern
         erteilt werden.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten,
         die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter
         eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen
         diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
(7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/
         der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassiererin ihre Stellvertreter/innen.

14: Rechnungsprüfer
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 4 (vier)
         Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ –
         mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tatigkeit Gegenstand der
         Prüfung ist.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der
         Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
         und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern
         die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die
         Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch
         die Generalversammlung. Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des
         11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

15: Schiedsgericht
(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das
         vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine “Schlichtungseinrichtung” im Sinne des
         Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den  577 ff ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es
         wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter
         schriftlich namhaft macht. ber Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen
         macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schieds-
         gerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen
         wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes
         ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit
         entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts
         dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen
         Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei
         Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach
         bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

16: Freiwillige Auflösung des Vereins
(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit
         Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die
         Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss
         darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereins-
         vermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist,
         einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt,
         sonst Zwecken der Sozialhilfe.

 

© Verein Pro Weinzierl
ZVR-Zahl 791142351
www.pro-weinzierl.at

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